Parkieren ist das, wovor die meisten Fahrschülerinnen und Fahrschüler am meisten
Respekt haben – und genau das, was sich am besten üben lässt. Mit dem
DriveLab 3D-Parktrainer manövrierst du direkt im Browser rückwärts in die Parklücke,
vorwärts in die Bucht und seitwärts an den Randstein – ganz ohne Anmeldung und ohne
Risiko fürs Blech. Danach nimmst du das Gefühl mit ins echte Auto, mit einer Fahrlehrerin
oder einem Fahrlehrer aus deiner Nähe.
Das Spiel läuft auf jedem aktuellen Smartphone und Computer. Ziel: das Auto sauber und
langsam in die grün markierte Zielzone stellen – je schneller und genauer, desto mehr
Sterne. Drei Manöver warten auf dich: rückwärts quer, vorwärts quer und seitwärts
(parallel). Und dann: deine Bestzeit im echten Auto schlagen.
Rückwärts quer parkieren – rückwärts in die Parkbucht
Das rückwärts Quereinparkieren in eine Bucht zwischen zwei Fahrzeugen wirkt anspruchsvoll,
ist aber meist präziser als vorwärts: Beim Rückwärtsfahren lenken die Hinterräder
in die Lücke, und das Auto folgt dem Heck sauber nach. So gehst du vor:
- Vorfahren & ausrichten: Fahr an der Lücke vorbei, bis deine
Schulter etwa auf Höhe der hinteren Kante des vorderen Autos ist, mit rund einem Meter
Seitenabstand. - Anhaltspunkt setzen: Sobald im Seitenspiegel die vordere Ecke des
hinteren Fahrzeugs (bzw. die Mitte der Lücke) erscheint, ist der Einlenkpunkt erreicht. - Rückwärts einlenken: Langsam zurückrollen und voll in die Lücke
einlenken. Der Blick geht abwechselnd über die Schulter nach hinten und in beide Spiegel. - Gegenlenken: Steht das Auto etwa im 45°-Winkel zur Bucht, gegenlenken
und gerade zwischen die Fahrzeuge ziehen. - Korrigieren & zentrieren: Zu schräg? Ein Stück vor, gerade stellen,
fertig – vorne und hinten etwa gleich viel Luft.
Im Trainer wiederholst du diesen Ablauf beliebig oft; die Top-Down-Kamera (Parkhilfe-
Ansicht) zeigt dir den Winkel jederzeit von oben. Genau dieses Manöver ist Level 1.
Vorwärts quer parkieren – nach vorne in die Bucht einlenken
Vorwärts in eine Bucht zu fahren ist im Alltag oft der schnellere Weg – etwa bei einer gut
einsehbaren Lücke im Parkhaus. Der Haken: Weil die Vorderräder lenken, schwenkt das Heck
aus, und die letzten Zentimeter bis zur Wand siehst du schlechter.
- Früh & flach einlenken: Beginne den Bogen weiter draussen als beim
Rückwärtsparkieren, damit du nicht am Nachbarauto entlangschrammst. - Auf die Tiefe achten: Orientiere dich an einer festen Markierung
(Randstein, Pfeiler, Linie) am Ende der Bucht, statt nach Gefühl zu stoppen. - Zum Ausparken vorausdenken: Wer vorwärts parkiert, muss später
rückwärts blind ausfahren – im Trainer bekommst du ein Gefühl für diesen Kompromiss.
Seitwärts (parallel) parkieren – längs am Randstein
Beim seitwärts parkieren – in der Schweiz auch parallel oder
seitliches Parkieren genannt – stellst du das Auto längs zur Fahrbahn zwischen
zwei Fahrzeuge an den Randstein. Es ist das Manöver, das im Alltag am häufigsten vorkommt
und in der praktischen Prüfung verlangt werden kann:
- Auf gleicher Höhe neben dem vorderen Fahrzeug halten, ca. 50 cm Abstand,
Heck an Heck. - Rückwärts rollen; sobald deine hintere Sitzsäule (B-Säule) etwa auf Höhe der
Heckstossstange des Nachbarautos ist, nach rechts einlenken. - Im 45°-Winkel schräg in die Lücke zielen, dann gegenlenken und parallel an den
Randstein ziehen. - Vor/zurück zentrieren – rund 20–30 cm zum Randstein, vorne und hinten etwa
gleich viel Luft.
Weil das Auto hier über Eck in eine flachere Lücke rutscht, entscheidet der richtige
Einlenkpunkt fast alles. Im Trainer (Level 3) siehst du sofort, ob du zu früh oder
zu spät eingelenkt hast – und korrigierst gefahrlos, so oft du willst.
Anhaltspunkte & Blicktechnik – der Kern jeder Parkübung
Gutes Parkieren ist kein Bauchgefühl, sondern eine Folge fester Anhaltspunkte.
Genau die trainiert das Spiel – und genau die nimmst du in die Fahrstunde mit:
- Tempo raus: Schritttempo genügt. Langsam & korrekt schlägt schnell
& schief – der Trainer belohnt eine ruhige Fahrt mit mehr Sternen. - Referenzpunkte statt Schätzen: Wähl feste Punkte an Spiegeln, B-Säule
und Fenstern, an denen du Einlenk- und Gegenlenkpunkt festmachst. Sie funktionieren im
Spiel wie im echten Auto. - Ganz einlenken, dann halten: Beim Rangieren das Lenkrad zügig auf
Anschlag drehen, statt zaghaft nachzukorrigieren – so bleibt der Winkel berechenbar. - Rundumblick: Vor und während jedes Manövers Schulterblick und beide
Spiegel – im echten Verkehr sichert das Fussgänger und Velos ab.
Vom Spiel ins echte Auto
Ein Spiel ersetzt keine Fahrstunde – aber es baut Berührungsängste ab und trainiert den
Blick für Winkel und Anhaltspunkte. Den Rest macht Übung im echten Auto: DriveLab ist der
Marktplatz, auf dem du Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer in deiner Region
vergleichst und direkt buchst – transparent, mit echten Bewertungen.
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Häufige Fragen
Ist der Parktrainer wirklich kostenlos?
Ja. Das Spiel läuft gratis im Browser, ohne Anmeldung und ohne Installation.
Auf welchen Geräten funktioniert das Spiel?
Auf aktuellen Smartphones, Tablets und Computern mit WebGL2 – also praktisch jedem
Gerät der letzten Jahre. Am Handy steuerst du per Touch (Lenkrad links, Gas/Rückwärts
rechts), am Computer mit den Pfeiltasten oder WASD.
Hilft ein Parkspiel wirklich beim echten Einparken?
Es ersetzt die Fahrstunde nicht, trainiert aber Ablauf, Blickführung und Anhaltspunkte –
genau die Dinge, die beim ersten Mal im echten Auto Nerven kosten.
Was heisst „seitwärts parkieren“?
In der Schweiz bezeichnet seitwärts (bzw. seitliches oder paralleles) Parkieren das
Längsparkieren am Randstein – das Auto steht parallel zur Fahrbahn zwischen zwei
Fahrzeugen. Davon zu unterscheiden ist das rückwärts quer Parkieren in eine Bucht.
Welche Manöver kann ich üben?
Rückwärts quer in die Parkbucht, vorwärts quer in die Bucht und seitwärts (parallel) am
Randstein – die drei Situationen, die im Alltag und in der Prüfung am häufigsten vorkommen.
So parkierst du richtig – die drei Manöver im Video
Kurze Anleitungen der DriveLab-Fahrlehrer zu den drei Parkmanövern, die an der praktischen Prüfung verlangt werden.